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Abhängig - oder ein neuer Weg zur Selbstliebe (LebensLiebe 7)

February 6, 2018

 

In diesem Blogbeitrag lernst du, wie du Abhängigkeiten erkennst und damit umgehen kannst.

Du nimmst für Dich mit…

 

… wie du dir über deine Abhängigkeitsmuster im Job bewusst wirst;

… wie du dich liebevoll von Lastern löst;

… wie du selbst dein bester Freund wirst.

 

Abhängigkeit – Was ist das eigentlich?

 

Laut Definition ist Abhängigkeit ein zwanghaftes Bedürfnis einem bestimmten Reiz zu folgen. Wir folgen diesem Reiz, weil er ein positives Gefühl auslöst. Wir reagieren also auf einen bestimmten Stimulus wie „Ich will Schokolade“, weil wir wissen, wenn wir Schokolade essen, empfinden wir Glücksgefühle.

So weit, so gut. Jetzt kommt das aber: Die Forschung unterscheidet zwischen physischer und psychischer Abhängigkeit. Bei der physischen Abhängigkeit hat sich unser Körper an eine bestimmte Stimulation und/oder Substanz gewöhnt. Das ist eine Abhängigkeit, die oft mit Drogen assoziiert wird. Sie verläuft fliessend zur psychischen Abhängigkeit und lässt sich schwer davon trennen. Die psychische Abhängigkeit basiert vor allem auf bestimmten Neurotransmittern im Gehirn, die Glücksgefühle auslösen, die wir immer wieder empfinden möchten.

Wenn man anfängt sich mit Abhängigkeit zu befassen, scheint das Thema zunächst weit weg. Menschen sind von Drogen abhängig – vielleicht sogar von harten Drogen – und so kann man das Thema erst mal von sich weisen. Aber ich glaube, da machen wir es uns zu einfach.

 

Unser Leben ist bestimmt von kleinen und größeren Ängsten und Unsicherheiten, die ganz oft auf Abhängigkeiten zurück zu führen sind. Abhängigkeiten zeigen für mich ein großes Potential zu mehr Selbstliebe auf. Darum behaupte ich auch, dass Abhängigkeiten ein riesige Barrieren zu persönlichem Wachstum, freiem Denken und Handeln und zur Selbstverwirklichung darstellen.

 

Die kleinen Abhängigkeiten, die ich heute ansprechen möchte, sind uns aber oft gar nicht bewusst. Wie gesagt, ich war selbst ziemlich überrascht als ich darauf gestoßen bin. Lass uns darum einfach mal ein paar Abhängigkeiten ansprechen, die mir eingefallen sind. Vielleicht findest du dich darin ja auch wieder. Heute würde ich dir empfehlen dir einen Stift zur Hand zu nehmen, da ich einige Fragen stellen werde. Alternativ kannst du aber auch alles in meinem Blog nachlesen.           

 

Abhängigkeit von Ruhm und Ehre

 

Viele von uns gestalten ihr Leben entlang Parametern, die sie nicht immer bewusst selbst gewählt haben. In den letzten Podcasts habe ich viel davon gesprochen, wie sehr uns gesellschaftliche Normen und Werte unbewusst geprägt haben. Wir streben nach Karrieren und Reichtum – oder nach Ruhm und Ehre – und fragen uns gleichzeitig, warum wir Schwierigkeiten haben, ein selbstbestimmtes Leben zu führen.

Immer mehr Studien besagen: Die Generation Y – also die Millennials – strebt mehr denn je nach einem Sinn-erfüllten Leben (geboren in den 90er Jahren). Meine Generation X – also die Generation der späten 60iger bis zu den frühen 80igern – möchte laut dieser Studien Unabhängigkeit und die Chance, freie Entscheidungen als Individuum zu treffen. Nun gibt es aber auch Studien, die genau diesen Ideen widersprechen und besagen, dass die Millennials zwar einen Job machen möchten, der wichtig ist, aber das Einkommen von nicht zu geringer Bedeutung ist.

 

Ich bin Wissenschaftlerin und habe über Jahre Studien verglichen. Diese Daten sagen einmal mehr: Wir können nicht alles über den Menschen wissen. Aber wir können Fragen stellen.

Zum Beispiel kann ich dir die Frage stellen: Wie sehr haben dich bisher mögliche Einkommen beeinflusst, ein Jobangebot anzunehmen? Wie wichtig ist es dir, anderen über deinen tollen Job oder den anerkannten Arbeitgeber zu berichten? Wie sehr definiert dich deine Rolle? Wie fühlst du dich, wenn du anderen deine Visitenkarte gibst und sie dich mit einem anerkennenden Lächeln anschauen, weil du vielleicht der „Head of Marketing“ oder der „CEO“ von deinem Unternehmen bist?

Ich möchte dir sehr gerne ein paar dieser Fragen beantworten. Ich bin eine Frau. Nicht unbedingt groß und ich habe oft im Berufsleben das Gefühl gehabt, nicht vollkommen wahr genommen zu werden. Ich frage mich schon selbstkritisch, ob ich mir das einbilde oder dies wirklich passiert und gebe auch ehrlich zu, ich bin mittlerweile in Teilen voreingenommen. Aber doch merke ich immer wieder, als Frau wird man im Business anders wahrgenommen und muss sich die Anerkennung mit bewusster Präsenz verdienen.

 

Trotzdem habe ich immer eher nicht gesagt, dass ich ein „Head of“ war. Auch heute versuche ich, den Doktortitel erst mal nicht zu erwähnen. Aber manchmal erwische ich mich dabei, ihn zu erwähnen, um genau diese Aufmerksamkeit und Anerkennung eines Gegenübers zu bekommen.

Bin ich dadurch abhängig von den kleinen Statussymbolen, die wie eine Eintrittskarte in unsere Gesellschaft funktionieren? Ja, ich glaube schon. Bin ich es gerne? Auf keinen Fall! Denke ich, dass es andere Wege gibt? Ja – aber sicher. Ich glaube, Schritt 1 ist es sich darüber bewusst zu werden. Schritt 2 ist es, das Spiel auch mal bewusst nicht mitzuspielen. Schritt 3: Mehr und mehr in sein authentisches Ich zu wachsen, das ohne Unsicherheit und Angst unabhängig von der Anerkennung der anderen agiert.

 

Das Problem dabei ist, dass wir uns oft zu bewusst über unsere kleinen Makel sind. Trotz des eher weiblichen Beispiels oben, gilt das für Mann und Frau. Wir tendieren auch dazu, uns unsere Makel vorzuhalten und sie deutlich größer zu machen, als sie sind. Um dies zu kompensieren, verfallen wir in Abhängigkeiten. Wir denken, Anerkennung, die wir von außen erfahren, erhöht unsere Akzeptanz in der Gesellschaft und lenkt von Makeln ab.

 

Tipp 1:

 

Werde dir über deine Abhängigkeitsmuster im Job bewusst. Wage in dein größtes Ich zu treten. Dafür solltest du dir deine eigenen Ängste und Unsicherheiten anschauen. Beantworte dazu folgende Fragen schriftlich:

  • Kompensiere ich mit dem Job etwas, das mir selbst im Leben fehlt?

  • Kann ich ohne diesen Job und die Anerkennung, die er mitbringt, gut leben?

  • Vergönne ich anderen ihre Karriereschritte?

Schau deine Antworten an und versuche dir ein paar Lösungsideen vor allem für die Abhängigkeitsmuster zu überlegen, die sich wirklich schmerzlich anfühlen. Wage es dein Licht voll auszuschöpfen. Wage es großartig zu sein.

 

Abhängigkeiten von Lebensmitteln

 

Das Leben ist ein ewiges Wachsen und Werden. Es bietet einen riesigen Fundus an Erkenntnissen aus welchen wir schöpfen können. Wir haben schon gelernt: Ja, wir alle sind vermutlich auf die eine oder andere Weise abhängig von Anerkennung. Denn durch Anerkennung kompensieren wir Ängste und Unsicherheiten. Und weißt du was: Das ist ok.

Auf meiner Seelenreise der Abhängigkeiten bin ich natürlich auch an Lebensmitteln, Alkohol und anderen kleinen Suchtmitteln nicht vorbei gekommen.

Kennst du das? Du hast einen schlechten Tag und denkst dir, ach, jetzt könnte ich was Süßes vertragen? Mir ging es schon oft so, dass ich dann einfach schnell in den Späti (für die nicht Berliner unter euch: Den Kiosk am Eck) hüpfe und mir eine Tafel Schokolade hole. Auch wenn ich genau weiß, dass ich danach schreckliche Bauchschmerzen bekomme. Ein anderes Suchtmittel in meinem Leben ist Wein. Ich liebe guten Wein. Wir leben in einer Gesellschaft, in der das Trinken dazu gehört. Alkohol ist seit jeher Teil des geselligen Lebens. Ich glaube auch mir fiel es manchmal unter Alkoholeinfluss leichter mit Unsicherheiten umzugehen. Irgendwann ist mir aber aufgefallen: Das geht auch ohne. Ich habe dann 6 Monate keinen Alkohol getrunken und irgendwie hatte ich viel mehr Energie und Kontakt zu meinem Körper.

Ähnlich ging es mir als ich Ende 2017 eine Fastenkur gemacht habe. Diese Kur wollte ich einer Phase des sehr bewussten Loslassens und bei mir Seins widmen. Auch wenn es Kraft und Disziplin erfordert, eine Woche nicht zu essen, war es doch unglaublich zu sehen, in welch engem Kontakt ich mit meinen Bedürfnissen war.

 

Hast du auch so ein kleines Laster – so eine kleine Abhängigkeit, die dich begleitet? Ich denke eigentlich nicht, dass wir immer zu hart zu uns sein sollten. Was aber wirklich hilft, den Grad der Abhängigkeit zu betrachten, ist eine Pause von diesen Dingen zu machen. Diese Pausen helfen die Objekte unserer Begierde aus einem ganz anderen Licht zu betrachten, mehr in die Wertschätzung zu gehen und auch das Gehirn umzupolen.

 

Tipp 2:

 

Betrachte deine Laster.

  • Liebst Du Schokolade oder Wein?

  • Tendierst du in schwierigen Phasen zu viel zu essen oder zu rauchen?

  • Kompensierst du beim Ausgehen deine Unsicherheiten und Ängste mit Alkohol?

  • Hast du das Gefühl, dich in sozialen Settings anpassen zu müssen?

Schreib deine 5 größten Laster auf. Wähle eines daraus aus und beschliesse eine bestimmte Zeit darauf zu verzichen. Setze dir für den Verzicht ein Ziel, das dir selbst realistisch vorkommt und achte darauf, was durch den Verzicht mit dir passiert. Ganz wichtig: Vergiss während des Verzichts nie, dich auch selbst zu loben und stolz auf dich zu sein. Egal wie klein oder groß der Verzicht, du beweist dir selbst den Mut, dich mit deinen Abhängigkeiten auseinander zu setzen.

 

Abhängigkeit der anderen erzeugen

 

Ein tolles Buch mit dem Titel „The Celestine Prophecy“ hat mich auf sog. Control Dramas gestoßen. Die Idee des Autors ist aufzuzeigen, wie wir alle Machtspielchen betreiben, um unsere Ängste und Unsicherheiten wett zu machen und Abhängigkeiten in anderen zu erzeugen. Wer Abhängigkeit in anderen schafft, erhöht auch das eigene Selbstwertgefühl. Besser wäre es natürlich, sich über die eigenen Kontrolldramen und die anderer bewusst zu sein und bezüglich der eigenen zu sagen: Davon kann ich mich lösen, denn ich hab mich lieb. Und bezüglich der Kontrolldramen der anderen ein „Nein“ im Kopf zu formulieren und so auch anderen die Grenzen ihrer Machtausübung aufzuzeigen.

Das ist nicht immer einfach. Wir haben im Alltag so viel Kontakt mit anderen Menschen und stehen dabei nicht immer voller Achtsamkeit im Moment. Viele Unterhaltungen und Interaktionen passieren einfach. Trotzdem möchte ich dir gerne die Kontrolldramen vorstellen und dir helfen, weniger in Abhängigkeitsverhältnisse zu treten.

Das erste Kontrolldrama ist das „Poor me“. Das Poor me tendiert dazu sich selbst als Opfer zu sehen und zu bemitleiden. Das löst in anderen einen Beschützerinstinkt aus, führt aber auch zu Ko-Dependenzen.   

Das zweite Control Drama ist das „Aloof Drama“. Aloof ist einer, der eigentlich niemanden an sich heranlässt und erst mal misstraut. Infolge haben andere das Gefühl, sich Gedanken um diese Person machen zu müssen, sorgen sich und widmen ihre Aufmerksamkeit dem Erforschen, was mit der Aloofen Person los ist.

Das dritte Control Drama ist das des „Interrogators“. Der Interrogator möchte alles genau wissen und verunsichert andere gerne durch durchdringende Fragen.

Das vierte Control Drama ist das des „Intimidators“ – also eines Menschen, der Macht über andere ausübt, in dem er verbal oder auch physisch zu Gewalt und Einschüchterung neigt.

 

Laut dem Autor haben wir alle bestimmte Tendenzen, die wir vor allem dann verfolgen, wenn wir wenig in Verbindung mit uns selbst stehen.

 

Tipp 3: Erkenne das Kontrolldrama

 

Versuche herauszufinden, welcher Typ du bist und wann du in dieses Kontrolldrama trittst. Vielleicht bist du auch eine Mischung aus mehreren Dramen. Wenn du dein Kontrolldrama vor allem in Phasen inneren Unsicherheit ausspielst, erkenne diese Unsicherheiten und halte ihnen kleine alltägliche Freuden entgegen, die dein Herz springen lassen.

Versuche außerdem die Kontrolldramen anderer Menschen wahrzunehmen. Das wird dir nicht immer gelingen. Aber es gibt Momente, in welchen unser Gegenüber einfach ein ungutes Gefühl in uns auslöst. In eben diesen Momenten ist es ok, eine Grenze zu ziehen und „Nein“ zu sagen.

 

Abhängigkeit von Menschen in engen Beziehungen

 

Ein ganz großes Abhängigkeitsthema sind Beziehungen.

Beziehungen sind etwas Wundervolles. Sie machen uns stärker, füllen uns mit Wärme und geben uns einen sicheren Anker. Viele unserer Freunde/innen begleiten uns seit Jahren. Auch Partner/innen sind wunderbare Pole in unserem Leben, die an unserer Seite stehen und unsere Liebe in guten und schlechten Zeiten teilen.

Aber Beziehungen bergen auch ein großes Abhängigkeitspotential in sich.

Wir machen uns abhängig von Anerkennung und Nähe. Im Umkehrschluss fühlen wir uns aber auch verantwortlich für das Glück anderer. Gerade in engen Beziehungen, die von Abhängigkeit geprägt sind, hinterfragen wir oft, ob es dem/der Freund/in oder dem/der Partner/in gut geht. Denn sein/ihr Wohlbefinden scheint in direkter Abhängigkeit von unseres Liebesfähigkeit zu stehen.

Erkennst du dich in solchen Verhaltensmustern wieder? Hast du auch schon mal deine/n Partner/in gelöchert, weil er/sie schlechter Laune war und dachtest, es sei deine Schuld? Hast du gemerkt, dass dich dabei deine Unsicherheit leitet und vielleicht sogar dazu führt, die ganze Beziehung und/oder Freundschaft in Frage zu stellen.

 

Hast du vielleicht Angst vor dem Alleinsein und versuchst jede freie Minute mit anderen zu verbringen? Dann frag dich doch mal, ob deine Angst aus einer Erfahrung in der Vergangenheit stammt. Visualisiere diese Erfahrung und finde heraus, ob sie in deinem Leben heute noch so viel Bedeutung hat.

 

Hast du das Gefühl, an einer bestimmten Freundschaft oder Partnerschaft festzuhalten, obwohl sie sich schon lange nicht mehr gut anfühlt? Ich glaube, wir alle haben sehr große Angst vor dem Loslassen und dem damit verbundenen Leid. Ich kann das gut verstehen. Ich glaube aber auch, dass das Leid und der Schmerz wesentlich weniger schlimm wirken, wenn wir uns selbst lieb haben.

 

Tipp 4: Sei dein eigener bester Freund und liebevollster Partner

 

Sei an erster Stelle dein eigener bester Freund und dein liebevollster Partner. Statt alle deine Zeit mit deinem Partner und Freunden zu füllen, nimm dir Zeit für dich und dafür dich lieb zu haben. Öffne dein Herz für dich selbst und führe dir all die tollen Dinge an dir vor Augen:

  • Bist du ein guter Zuhörer oder kannst toll malen?

  • Hast du lange Wimpern oder ein mitreißendes Lachen?

  • Kannst du traumhaft Gitarre spielen oder andere Menschen mit Witzen unterhalten?

Wunderbar: Erzähl es dir immer wieder. Du bist ein toller Mensch! Du hast das Recht dich so zu lieben, wie du bist.

Mach dir regelmäßig kleine Komplimente und mache Dinge, die dir gut tun.

 

Die Tipps von heute:

 

Tipp 1: Werde dir über deine Abhängigkeitsmuster im Job bewusst. Wage in dein größtes Ich zu treten.

Tipp 2: Betrachte deinen 5 größten Laster und löse dich von einem davon für eine bestimmte Zeit.

Tipp 3: Erkenne das Control Drama in dir und zeige anderen ihre Grenzen auf.

Tipp 4: Sei dein eigener bester Freund. Liebe dich selbst.

 

Du bist aus einem bestimmten Grund hier und dein Leben hat einen ganz besonderen Wert. Wenn du dir selbst begegnest, wirst du dir darüber bewusst werden, wie viel du der Welt zu geben hast. Und die Menschen um dich werden zum Teil deines Wachstums wie du ein Teil ihres Wachstums wirst. Dann musst du nicht mehr kontrollieren und kannst dich in kleinen, liebevollen Schritten von deinen Abhängigkeiten lösen und in dein größtes Selbst wachsen.

 

Du bist ein wundervolles magisches Wesen. Erlaube dir, das Strahlen deiner Seele wahrzunehmen.

 

Mit ganz viel Liebe und Dankbarkeit.

 

Love and light***

Martina

 

Hier noch ein paar spannende Links:

 

Definition von psychischer und physischer Abhängigkeit

Ein kurzer Überblick über die Abhängigkeit aus medizinischer Sicht.

 

The Celestine Prophecy – Control Dramas

Hier kannst du die Control Dramas noch einmal im Detail nachlesen.

 

Eine Studie zu Millenials und mehr

Welche Generationen suchen wie nach dem Sinn?

 

Und hier geht's zum Podcast! 

 

 

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